Griechenland-Hilfe – Schäuble auf dem falschen Weg
Einig waren sich die Euro-Finanzminister, Griechenland in der Krise beizustehen.
Die Märkte haben dies positiv zur Kenntnis genommen.
Nur einer scherte aus und war unwirsch.
Unser Bundesfinanzmister Wolfgang Schäuble.
Unterstützung für seine Position bekam er von Anton F. Börner, dem Präsidenten des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen.
“Die Gewährung direkter Hilfen oder auch nur die Aussicht darauf würde Griechenland schaden und die EU unwiderruflich schwächen.” Die EU und auch die europäischen Länder selbst sollten sich nicht bange machen lassen von einem vermeintlich drohenden Staatsbankrott Griechenlands.”
Zum Glück ist Deutschland inzwischen fest in Europa eingebunden, zwar mächtig, muß aber auf die anderen Rücksicht nehmen.
Auch wenn Deutschland den größten Anteil der Kosten an einer solchen Rettungsaktion übernehmen müßte, ist europäische Weitsicht gefragt.
Die scheint einigen in Deutschland abzugehen.
Griechenland ist Euro-Land und gehört damit zur Familie. Familienmitglieder fallen zu lassen darf keine Selbstverständlichkeit werden.
Natürlich ist Wahlkampf-Zeit und der Bürger nicht erfreut zur Kasse gebeten zu werden.
Dieses ständige auf das Wahlvolk sehen und Entscheidungen danach auszurichten ist eine der Ursachen der jetzigen Krise.
Politiker haben aber eine Leitfunktion und müssen den Bürger klar machen, daß Haß, Neid und Knüppel-zwischen-die-Beine-werfen allen schadet.
Diskussionen über den Bankrott eines Euro-Landes und Sanktionen gegen Griechenland schaden der deutschen Bevölkerung extrem.
Schäuble hat bis heute kein Konzept vorgelegt, wie er die deutsche Verschuldung zurückführen will.
Mit seinem Haushalt 2010 ist er in den InterCity nach Athen eingestiegen.