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Persönliche Meinungen und Thesen

Geldkomiker Thilo Sarrazin – Dann müssen die Griechen eben Insolvenz anmelden

Selten hat sich Deutschland ein solchen unfähiges Bundesbank-Mitglied geleistet.
Alles in Brand stecken ist ja wunderbare SPD-Politik.
Am Beispiel Thilo Sarrazins erkennt man, welch dünne Personaldecke die SPD inzwischen im Bereich Wirtschaft aufweist. Weit und breit keine Ahnung.

Sarrazin: Dann muss Griechenland das tun, was jeder Schuldner tut – es meldet eben Insolvenz an.

SN: Aber das ist doch für viele ein Schreckgespenst. Unter anderem, weil dies eine große Gefahr für den Euro wäre.

Sarrazin: Das hat mit dem Thema Währung nichts zu tun. Dass General Motors in die Insolvenz gegangen ist, hat den Dollar nicht beeinträchtigt.

Lieber Herr Sarrazin,
Griechenland ist ein Staat und keine Aktiengesellschaft.
Von einem Bundesbank-Mitglied ist zu erwarten, daß er wirtschaftliche Grundkenntnisse mitbringt.
Kreditwürdigkeit hat mit Vertrauen zu tun.
Die Regierung Griechenlands wird gewählt und nicht von Kapitalgebern eingesetzt. Eine Insolvenz hat immer unverhersehbare Folgen und ist unberechenbar. Die Firma GM ist noch nicht gerettet, es gibt Menschen, die kaufen kein Auto von GM, weil GM staatliche Hilfe in Anspruch genommen hat.
Eine gewähltes demokratisches Parlament in Europa das Insolvenz anmelden muß verliert jegliches Vertrauen im Lande.
Griechenland war von 1967 bis 1974 eine Militärdiktatur.

Thilo Sarrazin Interview

Am Abend kam dann auch prompt das Dementi von der Bundesbank:
“Ich habe in dem Gespräch mit den ‘Salzburger Nachrichten’ meine persönliche Meinung geäußert”, wird Sarrazin von Bundesbanksprecher Benedikt Fehr am Freitagabend zitiert.”

Da muß man sich doch ernsthaft fragen, ob Frau Merkel sich zu politischen Themen äußern kann, die dann als nicht die Meinung der Bundesregierung hingestellt werden.

Herr Sarrazin kann sich zu allem äußern, er sollte nur dabei kein Gehalt der Bundesbank abzocken und Rentenansprüche erwerben.
Das Gehalt und die Rentenansprüche zahlt die Allgemeinheit, damit er seinen Job ordentlich ausführt und nicht als Bundesbank-Mitglied persönliche Meinungen vorträgt, die konträr zu den Zielen und Inhalten der Bundesbank stehen.

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