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	<title>Sofitware World &#187; Sueddeutsche</title>
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	<description>Persönliche Meinungen und Thesen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 31 May 2010 20:23:23 +0000</lastBuildDate>
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			<item>
		<title>Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 15:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MZ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Stern]]></category>
		<category><![CDATA[Sueddeutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst nahm der konservative Roland Koch seinen Hut.
Nun tritt gar der Bundespräsident ab.
Nach heftiger Kritik vom linken Flügel ist nun gar der Bundespräsident zurückgetreten.
Der Spiegel tritt daraufhin noch einmal nach:
Mann und Amt passten nicht zusammen: Die Art des Rücktritts, dieses Beleidigtsein, diese Mischung aus Selbstmitleid und Wut auf Andere, bestätigt diesen Befund. Ein Bundespräsident tritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst nahm der konservative Roland Koch seinen Hut.<br />
Nun tritt gar der Bundespräsident ab.</p>
<p>Nach heftiger Kritik vom linken Flügel ist nun gar der Bundespräsident zurückgetreten.<br />
Der Spiegel tritt daraufhin noch einmal nach:<br />
<em>Mann und Amt passten nicht zusammen: Die Art des Rücktritts, dieses Beleidigtsein, diese Mischung aus Selbstmitleid und Wut auf Andere, bestätigt diesen Befund. Ein Bundespräsident tritt nicht zurück, weil er &#8211; im Rahmen des üblichen demokratischen Debattenprozesses &#8211; kritisiert wird. Das ist eine Überreaktion, die dem Amt nicht angemessen ist</em>.<br />
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697833,00.html</p>
<p>Amt und Mann passten natürlich zusammen, aber der Spiegel und die Sueddeutsche Zeitung keilen zurzeit gegen alles, was auch nur ansatzweise wirtschaftsfreundlich sein könnte. <span id="more-70"></span></p>
<p>Deutschland braucht keine Arbeitsplätze, Deutschland braucht keine Unternehmer und Deutschland braucht keinen wirtschaftlichen Sachverstand.<br />
Die Bürger dieses Landes sind unendlich reich und können bequem mit Steuererhöhungen, steigenden Schulden und steigenden Steuern leben.</p>
<p>Weg mit der Wirtschaft.</p>
<p>Was hatte denn unser Bundespräsident gesagt:<br />
<em>Köhler hatte seine Äußerungen am letzten Samstag unmittelbar nach seinem ersten Besuch bei den deutschen Soldaten in Nordafghanistan gemacht. Im Deutschlandradio Kultur sagte er, die Bundeswehr kämpfe in Afghanistan für &#8220;unsere Sicherheit&#8221;. Es sei in Ordnung, dass darüber immer wieder kritisch diskutiert werde.</p>
<p>&#8220;Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Weg sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unserer Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.&#8221;</em><br />
http://www.stern.de/politik/ausland/koehler-steht-weiter-in-der-kritik-entweder-unkenntnis-oder-ungeschicklichkeit-1569808.html</p>
<p>Unter dem Titel<br />
&#8220;Schwadroneur im Schloss Bellevue&#8221;<br />
wurde in Sueddeutschen Zeitung folgender Artikel als Kommentar veröffentlicht:<br />
<em>Wenn es um den Bundespräsidenten geht, gilt im politischen Betrieb eine Art Vereinbarung auf Gegenseitigkeit. Das Staatsoberhaupt steht unter dem Schutz der Würde seines Amtes, Kritik an ihm wird entsprechend vorsichtig dosiert. Vom Präsidenten seinerseits wird erwartet, möglichst wenig Anlass zur Kritik zu geben und seine Worte vorsichtig zu wählen.<br />
Für die Dauer eines kurzen Radiointerviews hat Horst Köhler  seinen Teil dieser Vereinbarung vergessen. Darin schlug er ungelenk den Bogen vom Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu deutschen Arbeitsplätzen. Über die Mission am Hindukusch verraten Köhlers Worte wenig, über die Probleme mit seinem Amt bedrückend viel.</em><br />
http://www.sueddeutsche.de/politik/koehler-zu-militaereinsaetzen-schwadroneur-im-schloss-bellevue-1.950985</p>
<p>Deutschland wird sich darauf einstellen müssen, daß es nicht mehr allzuviele gibt, die sich solche Attacken gefallen lassen wollen.<br />
Die Verlierer sind die einfachen Menschen.</p>
<p>Bleibt die Hoffnung, daß die Steuersubvention von 7% für Zeitungen und Zeitschriften fällt und in Zukunft für diese Unterhaltungsmedien 19% MwSt zu zahlen sind.<br />
<strong>Reich genug sind die Verlage, um das aus der eigenen Tasche zu zahlen. Preiserhöhungen wären dann die reinste Abzockerei.</strong></p>
<p>Nachtrag:<br />
Die Sueddeutsche tritt noch einmal kräftig nach:<br />
<em><strong>Die Flucht des &#8220;Null-Bock-Horst&#8221;<br />
</strong><br />
Ein Kommentar von Kurt Kister</p>
<p>Horst Köhler schmeißt hin und fügt dem Amt des Bundespräsidenten großen Schaden zu. Der 67-Jährige tritt ab, weil er beleidigt ist und sich der öffentlichen Debatte über seine Afghanistan-Äußerungen nicht stellen will. Dies offenbart: Der hölzerne Köhler war stets bemüht &#8211; und überfordert. </em><br />
http://sueddeutsche.de/politik/bundespraesident-tritt-zurueck-die-flucht-des-null-bock-horst-1.952519</p>
<p>Die Sueddeutsche versinkt nun im Billig-Journalismus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Opel &#8211; Fehlentscheidung in Detroit</title>
		<link>http://www.blog-sofitware.de/world/opel-fehlentscheidung-in-detroit-2009-11-04</link>
		<comments>http://www.blog-sofitware.de/world/opel-fehlentscheidung-in-detroit-2009-11-04#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 20:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MZ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sueddeutsche]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[Opel]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[GM pokert hoch und wird wohl alles verlieren.
Im Prinzip wäre die Entscheidung richtig, Opel im GM-Verbund zu belassen.
Fiat möchte Chrysler mit europäischen Autos sanieren.
Da wäre es für GM viel einfacher, GM mit Opel zu sanieren.
Doch daran wird in Detroit im GM-Verwaltungsrat nicht gedacht.
Stattdessen wird auf Staatshilfe gepokert, die europäischen Regierungen werden Opel schon retten.
Ein trügerisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GM pokert hoch und wird wohl alles verlieren.<br />
Im Prinzip wäre die Entscheidung richtig, Opel im GM-Verbund zu belassen.<br />
Fiat möchte Chrysler mit europäischen Autos sanieren.<br />
Da wäre es für GM viel einfacher, GM mit Opel zu sanieren.<br />
Doch daran wird in Detroit im GM-Verwaltungsrat nicht gedacht.<br />
Stattdessen wird auf Staatshilfe gepokert, die europäischen Regierungen werden Opel schon retten.<br />
Ein trügerisches Spiel. <span id="more-22"></span><br />
Zum einen wurde Russland verärgert, dort soll immerhin in den nächsten Jahren der größte europäische Markt entstehen.<br />
Putin wird nun den Marktanteil von GM in Russland genauer unter die Lupe nehmen.<br />
Die Kanzlerin, die sich von der SPD in die Opel-Retter-Rolle treiben ließ, ist beschädigt.<br />
Die FDP wird sich bei Herrn Schäuble für die Mißachtung der Steuersenkungspläne bedanken.<br />
Wer keine Steuern senken kann, weil er keine höhere Schulden machen will, der kann bei Opel nicht die Spendierhose anziehen.<br />
Diese Ausgabe für Opel finanziert sich mit Sicherheit nicht selbst.<br />
Da GM kein Konzept für Opel vorweisen kann, das dauerhaft tragfähig ist, bleibt nur die Abwicklung des Unternehmens.<br />
So hart das im Einzelfall klingen mag, aber es bestehen Überkapazitäten, und eine Erhaltung von Opel auf Staatskosten verschlingt Steuermittel, ist nicht zukunftsfähig und beschädigt die anderen deutschen Automobilhersteller.<br />
Damit rechnet man in Detroit nicht, aber genau dies wäre jetzt notwendig.<br />
Der Imageschaden für GM, aber auch für Amerika und Obama, ist gewaltig.<br />
Die Einführung des GM-Elektroautos, entwickelt in Rüsselsheim, können sie erst einmal auf später verschieben.<br />
Wer möchte einen neuen Astra kaufen?<br />
Wer möchte einen neuen Astra vor der Türe stehen haben, den der deutsche Steuerzahler massiv subventioniert?<br />
Da wünsche ich allen Astra-Käufern viel Spaß mit ihrem neuen Auto.</p>
<p>&#8220;Die Bundesregierung bedauert die Entscheidung des Verwaltungsrates von General Motors, Opel nun in eigener Regie zu restrukturieren und im Konzern zu behalten&#8221;<br />
Regierungssprecher Ulrich Wilhelm</p>
<p>Bezahlt GM 1,5 Mrd. EUR Überbrückungskredit zurück und die Bundesregierung und die Länder zahlen, wie von GM gewünscht 3 Mrd, dann verbleiben 1,5 Mrd. EUR, die nicht lange reichen.<br />
Dann wird es nicht nur bei Opel eng, sondern auch für die Bundeskanzlerin.</p>
<p>Aber auch GM ist in den USA noch lange nicht über den Berg.<br />
Zum einen sind die Fortschritte von Ford schon sichtbar, aber auch Hyundai wird GM auf dem amerikanischen Markt noch erheblich zusetzen und VW muß seine Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent erheblich ausweiten, möchten man die Nr. 1 in der Welt werden.</p>
<p>Süddeutsche: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/58/493405/text/" target="_blank">Das Opel Desaster</a></p>
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