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Persönliche Meinungen und Thesen

Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück

Zuerst nahm der konservative Roland Koch seinen Hut.
Nun tritt gar der Bundespräsident ab.

Nach heftiger Kritik vom linken Flügel ist nun gar der Bundespräsident zurückgetreten.
Der Spiegel tritt daraufhin noch einmal nach:
Mann und Amt passten nicht zusammen: Die Art des Rücktritts, dieses Beleidigtsein, diese Mischung aus Selbstmitleid und Wut auf Andere, bestätigt diesen Befund. Ein Bundespräsident tritt nicht zurück, weil er – im Rahmen des üblichen demokratischen Debattenprozesses – kritisiert wird. Das ist eine Überreaktion, die dem Amt nicht angemessen ist.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697833,00.html

Amt und Mann passten natürlich zusammen, aber der Spiegel und die Sueddeutsche Zeitung keilen zurzeit gegen alles, was auch nur ansatzweise wirtschaftsfreundlich sein könnte. Weiter lesen …

Geldkomiker Thilo Sarrazin – Dann müssen die Griechen eben Insolvenz anmelden

Selten hat sich Deutschland ein solchen unfähiges Bundesbank-Mitglied geleistet.
Alles in Brand stecken ist ja wunderbare SPD-Politik.
Am Beispiel Thilo Sarrazins erkennt man, welch dünne Personaldecke die SPD inzwischen im Bereich Wirtschaft aufweist. Weit und breit keine Ahnung.

Sarrazin: Dann muss Griechenland das tun, was jeder Schuldner tut – es meldet eben Insolvenz an.

SN: Aber das ist doch für viele ein Schreckgespenst. Unter anderem, weil dies eine große Gefahr für den Euro wäre.

Sarrazin: Das hat mit dem Thema Währung nichts zu tun. Dass General Motors in die Insolvenz gegangen ist, hat den Dollar nicht beeinträchtigt.

Lieber Herr Sarrazin,
Griechenland ist ein Staat und keine Aktiengesellschaft.
Von einem Bundesbank-Mitglied ist zu erwarten, daß er wirtschaftliche Grundkenntnisse mitbringt.
Kreditwürdigkeit hat mit Vertrauen zu tun.
Die Regierung Griechenlands wird gewählt und nicht von Kapitalgebern eingesetzt. Eine Insolvenz hat immer unverhersehbare Folgen und ist unberechenbar. Die Firma GM ist noch nicht gerettet, es gibt Menschen, die kaufen kein Auto von GM, weil GM staatliche Hilfe in Anspruch genommen hat.
Eine gewähltes demokratisches Parlament in Europa das Insolvenz anmelden muß verliert jegliches Vertrauen im Lande.
Griechenland war von 1967 bis 1974 eine Militärdiktatur.

Thilo Sarrazin Interview

Am Abend kam dann auch prompt das Dementi von der Bundesbank:
“Ich habe in dem Gespräch mit den ‘Salzburger Nachrichten’ meine persönliche Meinung geäußert”, wird Sarrazin von Bundesbanksprecher Benedikt Fehr am Freitagabend zitiert.”

Da muß man sich doch ernsthaft fragen, ob Frau Merkel sich zu politischen Themen äußern kann, die dann als nicht die Meinung der Bundesregierung hingestellt werden.

Herr Sarrazin kann sich zu allem äußern, er sollte nur dabei kein Gehalt der Bundesbank abzocken und Rentenansprüche erwerben.
Das Gehalt und die Rentenansprüche zahlt die Allgemeinheit, damit er seinen Job ordentlich ausführt und nicht als Bundesbank-Mitglied persönliche Meinungen vorträgt, die konträr zu den Zielen und Inhalten der Bundesbank stehen.

Griechenland-Hilfe – Schäuble auf dem falschen Weg

Einig waren sich die Euro-Finanzminister, Griechenland in der Krise beizustehen.
Die Märkte haben dies positiv zur Kenntnis genommen.
Nur einer scherte aus und war unwirsch.
Unser Bundesfinanzmister Wolfgang Schäuble.
Unterstützung für seine Position bekam er von Anton F. Börner, dem Präsidenten des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen.
“Die Gewährung direkter Hilfen oder auch nur die Aussicht darauf würde Griechenland schaden und die EU unwiderruflich schwächen.” Die EU und auch die europäischen Länder selbst sollten sich nicht bange machen lassen von einem vermeintlich drohenden Staatsbankrott Griechenlands.”

Zum Glück ist Deutschland inzwischen fest in Europa eingebunden, zwar mächtig, muß aber auf die anderen Rücksicht nehmen.
Auch wenn Deutschland den größten Anteil der Kosten an einer solchen Rettungsaktion übernehmen müßte, ist europäische Weitsicht gefragt.
Die scheint einigen in Deutschland abzugehen.
Griechenland ist Euro-Land und gehört damit zur Familie. Familienmitglieder fallen zu lassen darf keine Selbstverständlichkeit werden.
Natürlich ist Wahlkampf-Zeit und der Bürger nicht erfreut zur Kasse gebeten zu werden.
Dieses ständige auf das Wahlvolk sehen und Entscheidungen danach auszurichten ist eine der Ursachen der jetzigen Krise.
Politiker haben aber eine Leitfunktion und müssen den Bürger klar machen, daß Haß, Neid und Knüppel-zwischen-die-Beine-werfen allen schadet.

Diskussionen über den Bankrott eines Euro-Landes und Sanktionen gegen Griechenland schaden der deutschen Bevölkerung extrem.
Schäuble hat bis heute kein Konzept vorgelegt, wie er die deutsche Verschuldung zurückführen will.
Mit seinem Haushalt 2010 ist er in den InterCity nach Athen eingestiegen.

Die griechische Tragödie

Die Ursprünge der griechischen Tragödie liegen in den rituellen Festen zu Ehren des Weingottes Dionysos.

Einer genauen Analyse der heutigen Geschehnisse sollte daher die Verkostung einiger wertvoller Tropfen vorangestellt werden.

Die griechische Tragödie behandelt die schicksalhafte Verstrickung des Protagonisten, der in eine so ausweglose Lage geraten ist, dass er durch jedwedes Handeln nur schuldig werden kann. Der tragische Charakter wird auch mit dem Attribut „schuldlos schuldig“ beschrieben.

Das Schicksal oder die Götter bringen den Akteur in eine unauflösliche Situation, den für die griechische Tragödie typischen Konflikt, welcher den inneren und äußeren Zusammenbruch einer Person zur Folge hat. Es gibt keinen Weg nicht schuldig zu werden, ohne seine Werte aufzugeben.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Trag%C3%B6die

Die bisher schuldigen Personen für die Finanz-Probleme Griechenlands stehen schon fest.
Die alte griechische Regierung, die Zahlen gefälscht hat, amerikanische Investmentbanken, die geholfen haben, Zahlen zu fälschen, aber auch die europäischen Finanzminister, die dafür gesorgt haben, daß Griechenland in die Euro-Zone aufgenommen wird, allen voran Hans Eichel, damaliger Bundesfinanzminister.

Die Frage ist, wie geht die Tragödie weiter und wer sind die Protagonisten, die sich noch in eine auswegslose Situation manövrieren?

Allem Anschein nach sind alle fest entschlossen mit unterzugehen, es wird nach Gerechtigkeit und Rache entschieden, auch wenn dadurch das Boot mit allen unterzughen droht.

Am Rande des Abgrundes hat man sich nach der Lehmann-Pleite entschieden, soviel Geld wie möglich in den Kreislauf zu pumpen, koste es, was es wolle.
Da stellt sich natürlich die Frage, halten die Retter, also die Staaten, dies aus?
Viel zu schnell wurde in die Kurve gefahren, man freute sich aber, daß man gelernte hatte, in solchen Situationen einfach Gas zu geben.
Nun flattert das Herz in der Kurve und es wird eine Vollbremsung hingelegt.
Das Ende solcher Bremsaktionen ist bekannt.

Anstatt stillschweigend und großzügig Griechenland aus der Patsche zu helfen, wie dies auch mit Ungarn geschah, wird Griechenland nun zur Vollbremsung gezwungen, Ausgang unbekannt.
Viel sinnvoller wäre es gewesen. man hätte die Korruption wirksam in Griechenland bekämpft und querbeet alle Bereiche überprüft, in denen Korruption stattfindet, also bei der Ausgabe von Führerscheinen bis zur Einlieferung ins Krankenhaus.
Gekoppelt mit einer Frist für eine strafmildernde Selbstanzeige wäre das Geld nur so geflossen.
Die EU-Länder wären gut beraten gewesen, Verwaltungspersonal abzustellen und den ganzen Laden von oben nach unten auf den Kopf zu stellen.
Ein kostenloser Standurlaub für die Freiwilligen inklusive.

Statt dessen werden aber Regeln am Beispiel Griechenlands aufgestellt, die erhebliches Rückschlagpotential aufweisen.
Deutschland zum Beispiel ist dem EU-Defizitverfahren nur entgangen, weil es vom völlig überzogenen Wirtschaftsboom profitierte, ausgelöst von den Alan-Greenspan-Mini-Zinsen.

Ohne diese Greenspan-Welle wird es ohne grundlegende Reformen unmöglich sein, die EU-Kriterien einzuhalten, das werden auch die SPD-Zweifler noch merken.
Der Lösungsweg für die Finanzprobleme Deutschlands ist dadurch schon vorgegeben.
In Griechenland gab es eine MwST.-Erhöhung, 60% Lohnkürzung öffentlicher Dienst beim 14. Monatsgehalt, 30% Gehaltskürzung beim 13. Monatsgehalt, Pensionen und Renten werden eingefroren.
Alles kein Problem, solange die Umschläge unter dem Tisch besser gefüllt werden.
Für die europäischen Finanzpolitiker ist es scheinbar auch kein Problem, wenn ein Land dadurch in die Rezession rutscht.
Die Griechen werden im Rückschlag natürlich genau dies einfordern.
Wie schnell sich die Zeiten und Meinungen doch ändern.
Die griechische Tragöde hat gerade erst begonnen.

Wo bleibt der Schnee?

Es ist zum Verzweifeln.
Wo bleibt der versprochene Schnee?
Gerade einmal 3 bis 5 cm Neuschnee sind seit Mitte Dezember gefallen.
In den letzten Tagen waren es nur 1 oder 2 cm.
Alles ist bereit für das Schneeräumen, die Schneeketten liegen im Auto und wieder nix.
Der Schneeräumer kommt nur einmal am Tag vorbei, wirft einige Salzkörner und windschutzscheibenkillende Splitkörner hin, das war es.
Was waren das doch noch für Zeiten, als man morgens um 5 aufstand, um vor dem Schneeräumer die Einfahrt zu räumen, im täglichen Kampf, wer wem den Schnee vor die Füße wirft.
Irgendwann verlernt man auch das Anlegen von Schneeketten.
Jetzt, wo es im Gegensatz zu früher so einfach geht.
Die Schneeketten können im Stand aufgezogen werden, auch wenn es der Laie trotz ausführlicher Anleitung in den seltensten Fällen schafft.
Die Tricks werden in der Anelitung immer vergessen.
Nur heute nacht besteht noch eine 67%-Wahrscheinlichkeit auf Schneefall.
Dann ist die Chance wieder vorbei. Ein echtes Chaos ist das, im Winter mit Mini-Schnee leben zu müssen.

Rennertshofen – Sex auf der Empore

Böse endete das Jahr 2009.
In der Rennertshofer Kirche wurde ein Pärchen beim Liebesakt erwischt, während der Rosenkranz vor dem Morgengottesdienst um 8.30 gebetet wurde.
Ein Kirchenbesucher hat das Paar in flagranti erwischt, der Mesmer hat das Paar noch gesehen, als sie von der Empore herunterkamen.
Alarmiert wurde der Mesmer durch seine Frau, die hinten in der Sakristei saß und von oben Geräusche und Gekicher gehört hatte.
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Fake? Michaele und Tareq Salahi bei Obama

Wie Spiegel Online berichtete, schlichen sich ungebetene Gäste zum Staatsdinner Obamas für den indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh ein.

Eingeladen waren sie nicht. Weiter lesen …

Aktien, Gold und Reichtum

Reich zu werden, ist wieder ganz einfach geworden.
Der amerikanische Notenbankpräsident zeigt, wie es geht.
Einfach Aktien und Gold kaufen und beim fröhlichen Verdienen mitmachen.
Liquidität ist das Zauberwort.
Auf der Bank gibt es so gut wie keine Zinsen, aber bei Aktien und Rohstoffen liegt das große Geld auf der Straße.
Die jetzige Wirtschaftskrise ist ganz einfach entstanden. Weiter lesen …

Google – Speicherung persönlicher Daten

Google gewährt nun einen teilweisen Einblick, welche Daten mit einem Google-Account gespeichert werden.

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Opel – Fehlentscheidung in Detroit

GM pokert hoch und wird wohl alles verlieren.
Im Prinzip wäre die Entscheidung richtig, Opel im GM-Verbund zu belassen.
Fiat möchte Chrysler mit europäischen Autos sanieren.
Da wäre es für GM viel einfacher, GM mit Opel zu sanieren.
Doch daran wird in Detroit im GM-Verwaltungsrat nicht gedacht.
Stattdessen wird auf Staatshilfe gepokert, die europäischen Regierungen werden Opel schon retten.
Ein trügerisches Spiel. Weiter lesen …