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Persönliche Meinungen und Thesen

Die griechische Tragödie

Die Ursprünge der griechischen Tragödie liegen in den rituellen Festen zu Ehren des Weingottes Dionysos.

Einer genauen Analyse der heutigen Geschehnisse sollte daher die Verkostung einiger wertvoller Tropfen vorangestellt werden.

Die griechische Tragödie behandelt die schicksalhafte Verstrickung des Protagonisten, der in eine so ausweglose Lage geraten ist, dass er durch jedwedes Handeln nur schuldig werden kann. Der tragische Charakter wird auch mit dem Attribut „schuldlos schuldig“ beschrieben.

Das Schicksal oder die Götter bringen den Akteur in eine unauflösliche Situation, den für die griechische Tragödie typischen Konflikt, welcher den inneren und äußeren Zusammenbruch einer Person zur Folge hat. Es gibt keinen Weg nicht schuldig zu werden, ohne seine Werte aufzugeben.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Trag%C3%B6die

Die bisher schuldigen Personen für die Finanz-Probleme Griechenlands stehen schon fest.
Die alte griechische Regierung, die Zahlen gefälscht hat, amerikanische Investmentbanken, die geholfen haben, Zahlen zu fälschen, aber auch die europäischen Finanzminister, die dafür gesorgt haben, daß Griechenland in die Euro-Zone aufgenommen wird, allen voran Hans Eichel, damaliger Bundesfinanzminister.

Die Frage ist, wie geht die Tragödie weiter und wer sind die Protagonisten, die sich noch in eine auswegslose Situation manövrieren?

Allem Anschein nach sind alle fest entschlossen mit unterzugehen, es wird nach Gerechtigkeit und Rache entschieden, auch wenn dadurch das Boot mit allen unterzughen droht.

Am Rande des Abgrundes hat man sich nach der Lehmann-Pleite entschieden, soviel Geld wie möglich in den Kreislauf zu pumpen, koste es, was es wolle.
Da stellt sich natürlich die Frage, halten die Retter, also die Staaten, dies aus?
Viel zu schnell wurde in die Kurve gefahren, man freute sich aber, daß man gelernte hatte, in solchen Situationen einfach Gas zu geben.
Nun flattert das Herz in der Kurve und es wird eine Vollbremsung hingelegt.
Das Ende solcher Bremsaktionen ist bekannt.

Anstatt stillschweigend und großzügig Griechenland aus der Patsche zu helfen, wie dies auch mit Ungarn geschah, wird Griechenland nun zur Vollbremsung gezwungen, Ausgang unbekannt.
Viel sinnvoller wäre es gewesen. man hätte die Korruption wirksam in Griechenland bekämpft und querbeet alle Bereiche überprüft, in denen Korruption stattfindet, also bei der Ausgabe von Führerscheinen bis zur Einlieferung ins Krankenhaus.
Gekoppelt mit einer Frist für eine strafmildernde Selbstanzeige wäre das Geld nur so geflossen.
Die EU-Länder wären gut beraten gewesen, Verwaltungspersonal abzustellen und den ganzen Laden von oben nach unten auf den Kopf zu stellen.
Ein kostenloser Standurlaub für die Freiwilligen inklusive.

Statt dessen werden aber Regeln am Beispiel Griechenlands aufgestellt, die erhebliches Rückschlagpotential aufweisen.
Deutschland zum Beispiel ist dem EU-Defizitverfahren nur entgangen, weil es vom völlig überzogenen Wirtschaftsboom profitierte, ausgelöst von den Alan-Greenspan-Mini-Zinsen.

Ohne diese Greenspan-Welle wird es ohne grundlegende Reformen unmöglich sein, die EU-Kriterien einzuhalten, das werden auch die SPD-Zweifler noch merken.
Der Lösungsweg für die Finanzprobleme Deutschlands ist dadurch schon vorgegeben.
In Griechenland gab es eine MwST.-Erhöhung, 60% Lohnkürzung öffentlicher Dienst beim 14. Monatsgehalt, 30% Gehaltskürzung beim 13. Monatsgehalt, Pensionen und Renten werden eingefroren.
Alles kein Problem, solange die Umschläge unter dem Tisch besser gefüllt werden.
Für die europäischen Finanzpolitiker ist es scheinbar auch kein Problem, wenn ein Land dadurch in die Rezession rutscht.
Die Griechen werden im Rückschlag natürlich genau dies einfordern.
Wie schnell sich die Zeiten und Meinungen doch ändern.
Die griechische Tragöde hat gerade erst begonnen.

Wo bleibt der Schnee?

Es ist zum Verzweifeln.
Wo bleibt der versprochene Schnee?
Gerade einmal 3 bis 5 cm Neuschnee sind seit Mitte Dezember gefallen.
In den letzten Tagen waren es nur 1 oder 2 cm.
Alles ist bereit für das Schneeräumen, die Schneeketten liegen im Auto und wieder nix.
Der Schneeräumer kommt nur einmal am Tag vorbei, wirft einige Salzkörner und windschutzscheibenkillende Splitkörner hin, das war es.
Was waren das doch noch für Zeiten, als man morgens um 5 aufstand, um vor dem Schneeräumer die Einfahrt zu räumen, im täglichen Kampf, wer wem den Schnee vor die Füße wirft.
Irgendwann verlernt man auch das Anlegen von Schneeketten.
Jetzt, wo es im Gegensatz zu früher so einfach geht.
Die Schneeketten können im Stand aufgezogen werden, auch wenn es der Laie trotz ausführlicher Anleitung in den seltensten Fällen schafft.
Die Tricks werden in der Anelitung immer vergessen.
Nur heute nacht besteht noch eine 67%-Wahrscheinlichkeit auf Schneefall.
Dann ist die Chance wieder vorbei. Ein echtes Chaos ist das, im Winter mit Mini-Schnee leben zu müssen.

Rennertshofen – Sex auf der Empore

Böse endete das Jahr 2009.
In der Rennertshofer Kirche wurde ein Pärchen beim Liebesakt erwischt, während der Rosenkranz vor dem Morgengottesdienst um 8.30 gebetet wurde.
Ein Kirchenbesucher hat das Paar in flagranti erwischt, der Mesmer hat das Paar noch gesehen, als sie von der Empore herunterkamen.
Alarmiert wurde der Mesmer durch seine Frau, die hinten in der Sakristei saß und von oben Geräusche und Gekicher gehört hatte.
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Fake? Michaele und Tareq Salahi bei Obama

Wie Spiegel Online berichtete, schlichen sich ungebetene Gäste zum Staatsdinner Obamas für den indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh ein.

Eingeladen waren sie nicht. Weiter lesen …

Aktien, Gold und Reichtum

Reich zu werden, ist wieder ganz einfach geworden.
Der amerikanische Notenbankpräsident zeigt, wie es geht.
Einfach Aktien und Gold kaufen und beim fröhlichen Verdienen mitmachen.
Liquidität ist das Zauberwort.
Auf der Bank gibt es so gut wie keine Zinsen, aber bei Aktien und Rohstoffen liegt das große Geld auf der Straße.
Die jetzige Wirtschaftskrise ist ganz einfach entstanden. Weiter lesen …

Google – Speicherung persönlicher Daten

Google gewährt nun einen teilweisen Einblick, welche Daten mit einem Google-Account gespeichert werden.

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Opel – Fehlentscheidung in Detroit

GM pokert hoch und wird wohl alles verlieren.
Im Prinzip wäre die Entscheidung richtig, Opel im GM-Verbund zu belassen.
Fiat möchte Chrysler mit europäischen Autos sanieren.
Da wäre es für GM viel einfacher, GM mit Opel zu sanieren.
Doch daran wird in Detroit im GM-Verwaltungsrat nicht gedacht.
Stattdessen wird auf Staatshilfe gepokert, die europäischen Regierungen werden Opel schon retten.
Ein trügerisches Spiel. Weiter lesen …

Fehlstart der neuen Bundesregierung

Kein Ruck geht durch Deutschland.
Angela Merkel und Wolfgang Schäuble möchten die Probleme in diesem Lande gerne aussitzen und hoffen auf bessere Zeiten.
Dem steht aber ein klarer Wählerauftrag gegenüber. Noch kurz vor der Wahl wurde darüber diskutiert, ob es nicht besser sei, die Große Koalition weiterzuführen.
Der Wähler hat dem eine klare Absage erteilt, er möchte Veränderungen.
Und das aus gutem Grunde.
Der Bürger wird ständig zur Kasse gebeten, zuletzt mit 3% Mehrwertsteuererhöhung. Gebracht hat es nichts. Der Staatsapparat wurde immer rigider, der Bürger und die Unternehmen wurden mit Vorschriften und aberwitziger Regelungen überzogen. Weiter lesen …

Quelle – Nichts geht mehr

Auch um 19.00 Uhr geht auf der Quelle-Seite so gut wie nichts mehr.
Die Räumungsverkäufe dürften wohl äußerst mager gewesen sein, da die Webseite völlig überlastet war.
Ein Shopping-Vergnügen stellt sich da nicht ein.
Unprofessionell wurde bereits die Startseite mit Grafiken vollgestopft, anstatt den Traffic erst einmal zu verteilen.
So konnten sich die Shopper nur über den Strech-Hosenanzug auch in vielen Spezialgrößen erfreuen.
Alles muß raus – aber es geht nichts raus.
Meine Quelle.
Es ist sicherlich schwer einen Katalogversender innerhalb weniger Jahre zu einem erfolgreichen Internethändler umzubauen.
Quelle ist erst an einem Strukturwandel gescheitert und dann endgültig an der Finanzkrise, da sich niemand gefunden hat, die Käufe der Kunden vorzufinanzieren.
Der Schaden ist immens.
Wenn Politiker nun behaupten, die 50 Mio EUR für den Druck des Kataloges wären abgesichert und es würde dem Staat kein Schaden entstehen, dann ist das nur Vordergründig richtig.
Beim Druck des Katalogs wurde Geld verschwendet und landete in der Tasche des Bertelsmann-Konzerns, mit besten Beziehungen zu Frau Merkel.
Betrachtet man sich die Pressemitteilungen, wie die Politiker mit dem Druck des Katalogs unter Druck gesetzt wurden, dann kann nur der Schluß gezogen werden, es war schäbig.
Der Katalog wandert in die Papierpresse, es wird Online verkauft, die Druckereien bekommen ihr Geld, in die Röhre sehen die Lieferanten der Waren.
Meine Quelle.
Zeit darüber nachzudenken, welche Erinnerungen an Quelle zurückbleiben.
In der Kindheit war es immer ein Erlebnis, den neuen Quelle-Katalog in der Hand zu halten, jeder wollte ihn als Erster druchblättern.
Verbarg er doch die potentiellen Weihnachtsgeschenke, die dem Christkind übermittelt werden konnten.
Wie aus interner Quelle berichtet wurde, gab es allerdings für den Konzern öfters Ärger, ob denn die Inhalte der dargestellten Unterhosen richtig dimensioniert seien.  Weiter lesen …

Michael Moore – Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Die WirtschaftsWoche veröffentlichte ein Interview mit Michael Moore zu dessen neuestem Film “Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte”.
Auf die folgenden Thesen des Regisseurs Michael Moore möchte ich näher eingehen:
a) Ein Prozent der Gesellschaft besitzt mehr Vermögen als die restlichen 99%,
b) Die Spieler des Kapitalismus beuten andere aus, um den Markt allein zu kontrollieren. Das gilt in allen Wirtschaftssektoren. Schauen Sie doch, was Goldman Sachs getan hat.
c) Wir brauchen mehr Kapitalismus, ein Sicherheitsnetz des Staates lehnt er ab,
d) Sozialismus funktioniert auch nicht, man braucht ein neues System, funktionierend auf demokratische Prinzipien, bei dem alle über die Verteilung des Wohlstandes mitreden sollten, z.B. Kooperativen, der Staat sollte Schlüsselindustrie kontrollieren.
e) die amerikanischen Gesetze verlangen von börsennotierten Unternehmen die Profite zu maximieren.
f) die Welt möge nicht Amerika nachahmen, weil sie sonst immer mehr Gewalt und Idioten bekommen
g) Ich bin eine Gefahr für Politiker und Konzerne, weil ich linke Politik massentauglich mache.
h) Sollte es auf die Barrikaden gehen?
Es steht ja kurz davor. Ich brauche ihm das gar nicht mehr zu sagen. Ich zeige den Leuten, dass sie nicht allein sind. Und dass sie sich nicht von den Konzernen einschüchtern lassen dürfen.
i) Wieso suchen Sie nicht die direkte Auseinandersetzung mit der Gegenseite?
Ich suche sie ja. Aber die Gegenseite geht mir aus dem Weg. Wenn eine amerikanische Talkshow mich einlädt, wollen sie auch jemand, der eine konträre Position vertritt. Aber da findet sich keiner.

So, so Herr Moore.
Dann lesen sie mal diesen Blog.
(hehehe, wer läßt sich schon von Konzernen einschüchtern?)

Die Welt braucht kein neues Wirtschaftssystem.
Es ist schon längst erfunden, auf dem alten Kontinent und nennt sich “Soziale Marktwirtschaft”.
Seinen Ursprung hat dieses Wirtschaftssystem in einem jahrhundertelangen Entwicklungsprozeß, bestehend aus Trauen, Vertrauen und sozialer Fürsorge.
Das eigentliche Problem besteht darin, daß die Menschen wirklich auf die Straße gehen, diesen natürlichen Entwicklungsprozeß hinwegfegen und ein neues, rein theoretisches Modell ausprobieren, mit unvorhersehbarem Ausgang.  Weiter lesen …