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Ansichten und Meinungen

SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier holt 8,98 %

SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier konnte in Niederbayern nicht so recht punkten.
Er konnte nur 8,98% aller Zweitstimmen im Wahlbezirk Weihmichl gewinnen, 7,3% weniger als Kanzlerkandidat Westerwelle.
Ein solches Ergebnis liegt wohl sicher nicht nur an der Rente mit 67 und Hartz IV.
Die Wahlbeteiligung lag bei 76,04%, stimmberechtigt waren 1870 Bürger.
Schwarz-Gelb bekam 69,55% aller abgegebenen Stimmen.

1 CSU 768 54,28%
2 SPD 127 8,98%
3 FDP 216 15,27%
4 GRÜNE 110 7,77%
5 DIE LINKE 81 5,72%
6 NPD 12 0,85%
7 REP 13 0,92%
8 FAMILIE 14 0,99%
9 BP 13 0,92%
10 PBC 1 0,07%
11 BüSo 0 0,00%
12 MLPD 0 0,00%
13 CM 1 0,07%
14 DVU 0 0,00%
15 DIE VIOLETTEN 4 0,28%
16 Die Tierschutzpartei 12 0,85%
17 ödp 16 1,13%
18 PIRATEN 17 1,20%
19 RRP 10

  1. 4 Kommentare zu
    “SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier holt 8,98 %”

  2. Knapp 9 Prozent, also Werte im einstelligen Prozentbereich, ist sogar für „bayrische Verhältnisse“ ein katastrophales Ergebnis der Sozialdemokraten.
    Man muss allerdings kein Prophet sein um der SPD künftig bundesweit solche Ergebnisse vorherzusagen, wenn es ihr nicht gelingt sich klar zu positionieren, vor allem aber deutlich und glaubhaft von den Linken abzugrenzen.
    Zwar strebt Thüringens SPD-Chef Christoph Matschie, allen Anfeindungen zum Trotz, eine Schwarz-Rote Regierung in seinem Land an, dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen , dass immer mehr Bundes-SPD Genossen offenbar wild entschlossen in ein Horn blasen, aus dem es „Rot-Rot“ tönt.
    Matschie habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt, schimpfen die Linkspartei und auch viele Genossen.

    Wirklich nicht?

    Vielleicht hat gerade er sehr wohl begriffen, worum es der Sozialdemokratie jetzt gehen muss, möchte sie nicht in einen Abgrund stürzen. Selbst bei der einzig verbliebenen Volkspartei, der CDU/CSU weiß man, dass es schlecht für Deutschland wäre, wenn die SPD marginalisiert oder zu einer Sub-Partei von Linken und Grünen verkümmern würde.

    Gut, bis zum Parteitag der SPD im November wird noch viel Wasser den Rhein und die Elbe hinunterfließen. Sturzfluten drohen, Chaos um die personelle links orientierte Neustruktur vorprogrammiert. Die neue „Personalpolitik“ der Sozialdemokraten könnte böse Folgen haben, spätestens auf dem Parteitag, aber auch schon früher.
    Wenn selbst ein Gemäßigter wie Olaf Scholz freimütig bekennt, Rot-Rot auf Bundesebene sei kein Tabu mehr, darf geschlussfolgert werden: Da bildet sich als Antwort auf Schwarz-Gelb ein neues Linkslager aus SPD und Linken.

    Für den Wähler wäre 2013 damit zumindest Klarheit geschaffen aber die Partei steht wieder einmal vor einer Zerreisprobe.

    Es wäre unklug von der SPD, sich freudestrahlend und unkritisch in eine Liaison mit einer Partei zu stürzen, die aus der SED hervorging – am Ende könnte nämlich wieder eine sozialistische Einheitspartei stehen.
    Die Linken, Erbnachfolger jener SED, die als Staatspartei der DDR Leid über viele Menschen gebracht hat, mit einem gefährlichen Demagogen wie Oskar Lafontaine an der Doppelspitze, sind – zumindest im Jahre 2009 – auf Bundesebene nicht regierungstauglich, ja sogar gefährlich. Und zu glauben, eine Partei mit Ex-Stasi Mitarbeitern in ihren Reihen und inhaltlich teils altkommunistischem, teils gefährlich-illusionärem Gedankengut verhaftet, könnte dies 2013 sein, wäre mehr als naiv.

    Es kommen schwere Zeiten auf die deutsche Sozialdemokratie zu!

    LG
    Peter

    geschrieben von SchVVarzer Peter am 03. Okt, 2009

  3. Pah 9%, habe dieses mal die Piratenpartei gewählt weil wir uns immer weiter nach 1984 bewegen. Wenn es der Rest der Bevölkerung merkt ist es zu spät.

    geschrieben von Gruftie65 am 07. Okt, 2009

  4. 17 Stimmen für die Piraten aus dem bayerischen Hügelland.

    Im konkreten Fall nutzt aber die neue Bundes-Justizministerin aus Bayern mehr.

    geschrieben von Admin am 09. Okt, 2009

  5. Hai Matthias,

    lang ists her, dass die SPD überhaupt soziale Ziele verfolgte. Mehr möchte ich nicht sagen, Politik ist eine Show von Leuten, die im Grunde genommen, nichts als ihr Pension im Visier haben.

    Herzliche Grüsse ins tiefe Bayerische. (-;

    geschrieben von Volker13 am 15. Okt, 2009

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