Burda und die neuen Betrugs-Guidelines von Lycos iQ
Burda hat die Guidelines von Lycos iQ überarbeitet.
Nun kann Burda die User noch leichter betrügen, indem die User einfach rausgeworfen, aber ihre geschriebenen Texte weiter vermarktet werden können.
Die neuen Guidelines listen massenhaft Gründe auf, die
“zur Deaktivierung des Beitrags/Usernamens/Avatars führen”.
Wer solche Guidelines veröffentlicht und solche Moderatoren hat, der plant doch User zu betrügen.
Es ist doch gar nicht angemessen, einen User, der tausende von hilfreichen Fragen gegeben hat, wegen aberwitzig geringer Verstöße dauerhaft zu deaktivieren.
Aber selbstverständlich werden seine Texte weiter für die Generierung von Werbeeinnahmen verwendet. So schlecht sind die Texte wohl doch nicht.
Hinzu kommen die persönlichen Attacken und Animositäten, die Burda-Moderatoren gegen bestimmte User pflegen.
Außerdem steigt der Moderator in der Rangliste auch weiter auf, wenn er einen gutplatzierten User “kickt” (Orginalton Ex-Adminstrator TServatius).
Dazu paßt auch die letzte Regel der Guidelines.
“Fragen, die Moderatoren- oder Moderationsentscheidungen in Frage stellen. Bei solchen Problemen wendet euch bitte direkt an den Support”
Die Folgen dieser Regel sind allseits bekannt.
Nach Beschwerde werden User 48 Std. deaktiviert.
Allerdings endet die 48-Stunden-Sperre dann in diesem Jahrhundert nicht mehr.
Nutzer, die wiederholt den friedlichen Umgang in der Community stören, in Streitereien verwickelt sind oder die hier aufgeführten Guidelines verletzen, werden verwarnt und nach wiederholter Auffälligkeit von den Moderatoren zunächst für einen bestimmten Zeitraum und im Extremfall auch dauerhaft deaktiviert.
Eins solche Aussage ist doch ein Witz, angesichts der Tatsache, daß massenhaft User deaktiviert werden.
Die Respektlosigkeit den Usern gegenüber erkennt man doch schon an der rücksichtslosen Löscherei von Fragen (über 10% aller Fragen), die angeblich alle nicht guidelinesgerecht sein sollen.
Nach Lust, Laune und mangelhafter Bildung wird alles weggehauen, das jenseits der Moderatorenhorizonts ist und der ist leider mehr als begrenzt.
Das öffentliche Bild von Burda wird mit solch offensichtlichen Betrügereien nicht besser.
Geradzu lächerlich ist der folgende Absatz:
Wenn ihr mit einer konkreten Moderationsentscheidung nicht einverstanden seid, ist es möglich, entweder bei dem betroffenen Moderator direkt nachzufragen oder auch einen anderen Moderator anzuschreiben, der den Vorfall nochmals begutachten soll. Als letzte Instanz könnt ihr euch auch an den Support wenden.
Die Erfahrung haben gezeigt, dass es völlig sinnlos ist, sich an diesen, einen anderen Moderator oder gar den Support zu wenden.
Einen Antwort der Moderatoren wie,
“ich habe es so entschieden und damit Punkt!”
kann man sich doch wirklich ersparen und zeigt nur das mangelhafte und für eine Internet-Plattform völlig ungenügende Niveau der Moderatoren.
Das hat mit Web 2.0 nichts zu tun, die Deaktiviererei ist nur primitive Abzockerei durch miserable und mit der Aufgabe völlig überforderte Moderatoren.
Lycos iQ – ab in die Tonne.
Soetwas braucht niemand, das ist nur Abzocken und Volksverdummung.
Made by Burda!.
7 Kommentare zu
“Burda und die neuen Betrugs-Guidelines von Lycos iQ”
“”Allerdings endet die 48-Stunden-Sperre dann in diesem Jahrhundert nicht mehr.”"
(-; Datt iss ja ökelig!
geschrieben von Volker13 am 28. Aug, 2009
Hai Mathias,
solange keine Analyse der ursächlichen Übel mit nachfolgendem, 100%igen Bruch mit den “Ursachen” abgelaufen ist, sieht mich tattsächlich niemand mehr in iQ.
Volker13
geschrieben von Volker13 am 28. Aug, 2009
Hai Matthias,
Fast glaube ich, dass dieses Verhalten durchgängig kenzeichnend für die Generation-Doof ist. Fast! Nur zu Burda s Pech kenne ich relativ viele Leute im Alter zwischen 25 und 35. DIE sind ANDERS. Also: Wo muss die Ursache nun für diese Erscheinung “Lycos/Burda” gesucht werden? In der deutschen Gleichgültigkeit die schon den Zweiten Weltkrieg ermöglichte…..! *heul*
geschrieben von Volker13 am 30. Aug, 2009
Ich frage mich, ob jemand die verbliebenen Blogs rund um LiQ benötigt – in Köln war die Gelegenheit, sich mal persönlich die Meinung zu sagen. Eingeladen waren alle, gekommen ist keiner. Wird wohl alles nicht so wichtig sein – ab in die Tonne.
Gruß
Wolf
geschrieben von grandpa_wolf am 04. Sep, 2009
Da kann ich nur zustimmen!
Besser hätte ich es auch nicht schreiben können!
geschrieben von TechnikFreak am 15. Sep, 2009
@grandpa-wolf
Die Entscheidungen fallen aber nicht in Köln, sondern in München.
Es ist ja nicht das Problem, daß man sich mal aussprechen müßte, um sich eventuell besser zu verstehen.
Ich war in Paderborn und Berlin.
Das Beispiel der Moderatorin dibashi zeigt in eklatanter Weise, wie es ihr gar nichts ausmacht, User ungerechtfertigt zu bestrafen, obwohl sie mit dem User persönlich eigentlich keine Probleme hat.
Sie möchte Teil der Moderatoren sein und wirft dafür jegliches Gerechtigkeitsempfinden über den Haufen.
Sie betreibt smalltalk mit den Usern, ohne Kritik zu äußern und haut dann eiskalt verdiente User raus oder spricht sich für deren Deaktivierung aus.
Mit Personen ohne Rückgrat und ohne jegliches Gerechtigkeitsempfinden lohnt sich der Dialog nicht.
geschrieben von admin am 15. Sep, 2009
Wie wahr, das alles …
Letztens bekam ich eine PN von »Hauntres430897«: »In den letzten Tagen mussten einige Fragen von Dir deaktiviert werden. Deshalb werde ich Dich für eine Woche deaktivieren, damit Du über Dein Verhalten hier nachdenken kannst« … darauf ich: »Bitte? Verwechselst Du mich? Von mir wurde nichts deaktiviert!« … darauf es: »Wenn Du diese PN gelesen hast, wird Dein Account deaktiviert!« … geil, was?
geschrieben von chrisagd am 15. Sep, 2009