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Ansichten und Meinungen

2 Mio Frage deaktiviert

User haben die 2 Mio-Frage inklusive dem Gewinnspiel deaktiviert.
So richtig scheint die harte Rille gegenüber den Usern nicht zu funktionieren.
Den Verantwortlichen, die für ihre Tätigkeit bezahlt werden, wird dringend eine andere Vorgangsweise empfohlen.

Inzwischen wurde die Frage aber wieder reaktiviert, schön, wenn das auch bei anderen Fragen möglich wäre.
Aber rein gefühlsmäßig wurde ich sagen, daß die Frage, so wie die 1 Mio Frage, zerpflückt wird.

Die Teilnahmebedingungen im Kommentar werden wohl nachträglich hinzugefügt.
21 Minuten nach Fragestellung waren sie noch nicht zu sehen.

  1. 4 Kommentare zu
    “2 Mio Frage deaktiviert”

  2. Die Deaktivierung dieser Frage ist folgerichtig gewesen, da dieselbe Frage von einem beliebigen User gestellt sicher mit der Bemerkung “Quizfragen sind hier nicht erlaubt. Und wir sind auch keine Hellseher” deaktiviert worden wäre.

    Genau genommen beinhaltet die 2.000.000ste Frage natürlich auch den Hinweis darauf, daß 11,2% der gestellten Fragen deaktiviert wurden, denn diese Frage war streng genommen Nr. 1.775.494

    Noch zum Zeitpunkt meines Schreibens vom 02.06 lag die Quote übrigens noch bei 10,5% – und ggü. Anfang 2008 mit ca. 8% liegen wir aktuell bei einer Steigerung um fast 30%. Eigentlich verwunderlich, wenn man die stetig sinkende Anzahl an täglichen Fragen betrachtet.

    Noch peinlicher aber ist es, daß von den bisher 527 Antworten gerade mal 3 User sich aufgerafft haben, eine faktenbasierte Antwort zu geben (es gibt schließlich per definitionem keine dummen Fragen, nur dumme Antworten :-)

    Wie immer ist Marc Pentermann bemüht um eine fundierte Aussage und kommt mit Google-Tools auf den Montag. Die aber zählen alle Fragen.

    In Realiter finden sich die meisten nicht deaktivierten Fragen jedoch Sonntags, wenn die Moderation nicht so präsent ist.

    Ob das den Rückschluß erlaubt, wenn Google die meisten Fragen Montags zählt, daß die Vorfreude nach dem Wochenende auf’s Deaktivieren die Montagstatistik versaut?

    Gruß
    Wolf

    Quelle: Lycos, fortlfd. Numerierung

    Stehengebliebene Fragen vom 16.7 bis 22.7

    Mittwoch, 22.07.2009 1.267
    Dienstag, 21.07.2009 1.279
    Montag, 20.07.2009 1.260
    Sonntag, 19.07.2009 1.350
    Samstag, 18.07.2009 1.338
    Freitag, 17.07.2009 1.270
    Donnerstag, 16.07.2009 1.211

    geschrieben von grandpa_wolf am 24. Jul, 2009

  3. Im Prinzip ist das Ergebnis aus vielerlei Hinsicht verfälscht.
    Persönlich vermute ich ja, daß von den Lycos Leuten viele Gastfragen “eingestreut” wurden.
    Da wurden innerhalb weniger Stunden 1000 bis 2000 Fragen reingeknallt.
    Außerdem wurde natürlich immer Google und Banner- Werbung geschaltet.
    Das alles verzerrt die Ergebnisse.
    Was soll es aber?
    Es ist ein Gewinnspiel.

    Mit dem direkten Link auf die Frage kann wenigstens ermittelt werden, wieviele der 500.000 Köpfe noch da sind.
    Welchen 1000er-Preis hat denn Burda da für die User bezahlt, die da 1 bis 2 x die Woche vorbeisehen?

    geschrieben von admin am 24. Jul, 2009

  4. Ja, die große Menge an Usern, mit denen Lycos immer geworben hat, ist natürlich Unfug. Auf diese Zahl kommt man schließlich nur, indem man alle Gäste und jemals registrierten User zählt.

    Aber es gibt ja noch die Statuspunkte, die Aufschluß über die Aktivität (nicht Wissen) geben. Wenn man im Schnitt mit 5 Punkten je Frage/Antwort und jeweils 5 Minuten Aktivität inkl. Kommentaren rechnet [was schon hoch gegriffen ist], liegen Leute mit 5.000 SPs bei etwa 85 Stunden Aktivität. Oder anders gesagt: bei etwa 1 Std. Aktivität/Tag einer längerfristig angelegten Nutzer-/Kundenbindung.

    Davon aber gibt es gerade mal knapp über 1.000 User. Viele mit einer hohen Aktivitätsquote sind ja im Laufe der Zeit vergrault worden, was auch an der Ausrichtung lag, mehr Wert auf die kumulierten Zahlen denn auf die User hinter den Zahlen zu legen. Stetiges Wachstum der Anmeldezahlen funktioniert aber in dem Kontext nur mit einem Schneeballsystem, bei dem möglichst viele Neuanmeldungen fehlende Aktivität vorhandener Nutzer ausgleichen.

    Der “blinde Fleck” in der Strategie führt dann fast zwangsläufig zur Unfähigkeit, generierte (redaktionelle) Inhalte als werthaltig zu erkennen und sie wirtschaftlich zu nutzen oder zu verwerten – und das, obwohl Lycos ja mit Bertelsmann einen Verlag als Gesellschafter hatte.

    Vielleicht wählt ja Burda zur Amortisation der getätigten Investitionen einen anderen Ansatz. So ist die erneute Zulassung von Coolio555 (früher: Longhorn555) ja z.B. schonmal ein anderer Weg, als er unter der Lycos-Administration beschritten worden wäre.

    Gruß
    Wolf

    geschrieben von grandpa_wolf am 25. Jul, 2009

  5. Ich weiss es, wie schwer es Geschäfte und Gaststätten haben, wenn mal der Ruf massiv gelitten hatte. Und dafür kommt von Burda viiiel zu wenig, eine Rehabilitation klar zu kommunizieren bzw. deutlich zu machen.

    Volker13

    geschrieben von Volker13 am 31. Jul, 2009

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