Der iQ-Moderatoren-Kindergarten
Die Moderatoren können stolz sein.
Im Nachschlag zu der an ihnen geübten Kritik, nach der Einsteingratulationen guidelinesgerecht in Frageform zu stellen sind, mußte nun unbedingt bewiesen werden, daß sie, die Moderatoren, die Guidelines auch weiterhin nicht beachten müssen.
Und dies, nachdem die Moderatorin dibashi den kritischen User in voller Kenntnis ihres Machtmißbrauches für 24 Stunden deaktiviert hatte.
Das ist doch naiver Kindergarten.
Zitat:
Moderatorin zitronen-schnitte: @hauntres: Gut gemacht *zwinker*
Hauntres8019: wir wissen das wir einen guten Job machen und die User teilen das (wie man sieht), was andere von sich geben, spielt da keine Rolle
)
blogs sind doch eh
Belanglose
Labereien
Ohne
Güte
D
frechdachs1302: *lach*
Quelle: http://iq.lycos.de/qa/show/1959939
Blogs sind in der Tat belanglos und sie werden natürlich nicht gelesen.
Das ist doch eine der berühmt berüchtigten leere Lycos-Phrasen.
Der User informiert sich anscheinend lieber in iQ, da sind die Inhalte schmackhaft aufbereitet, die Kritiker sind entfernt und die Inhalte zensiert.
Die Links auf solche Blogs werden entfernt und die Moderatoren lesen gierig die neuesten Artikel.
Als Ergebnis haben diese Blogs einen legendären Guerilla-Status.
Diesen Status haben sie aber gar nicht verdient, denn es werden keine Kleinkriege geführt, sondern Mißstände angeprangert.
In diese Blogs wurde die Kritik und die Anregungungen verlagert, die eigentlich in iQ stattfinden müßte, dort aber unter Lycos Europe unterdrückt wurde.
Moderatoren und Administratoren sind aber auf diese Informationsquellen angewiesen, soll nicht jegliche Innovation und Weiterentwicklung einer Web 2.0-Gemeinschaft im Keim ersticken.
Deswegen gibt es an dieser Stelle auch wieder die beliebten pädagogischen Hinweise, diesmal zum kindlichen Trotzverhalten der Moderatoren.
1.) Ein guter Pädagoge läßt sich durch Trotzverhalten nicht ärgern.
Er überlegt viel mehr, was er falsch gemacht hat und wie er es das nächste Mal besser erklärt, damit es auch alle verstehen.
In dem obigen Falle wurde scheinbar nicht deutlich genug vermittelt, daß es nicht um die Art und Weise einer Fragestellung ging, sondern es ein Hinweis auf den Mißbrauch der Moderatoren-Macht war.
2.) Die Trotzreaktion der Moderatoren ist ein Angriff, bei dem die Nebenwirkungen in kindlicher Naivität übersehen wurden.
Denn die Leidtragenden dieser Trotzreaktion
– sind die Moderatoren selbst,
ihre Autorität schwindet, die Vermittlung regelkonformen Verhaltens wird erschwert, sie können sich einzig auf ihre Macht berufen und die ist ihnen auch nur von ihrem Vorgesetzten gegeben.
Gegenüber ihrem Vorgesetzten können sie keinerlei sinnvolle Argumente für ihr Verhalten vorbringen, das schwächt ihre Position unnötig,
– ist der Vorgesetzte,
denn er muß ihr unsinniges Verhalten verantworten, Kritik üben und eventuell Sanktionsmaßnahmen ergreifen.
Das ist aber eigentlich nicht sein Job, der Moderator selbst ist für sein Verhalten verantwortlich.
Es ist unsinnig verschwendete Zeit, als Vorgesetzter ständig den Blitz hervorholen zu müssen.
Entweder es ist jemand für den Job qualifiziert, oder er ist es nicht.
– sind die User,
sie fühlen sich ungerecht behandelt und Machtwillkür ausgesetzt,
– ist der Geldgeber,
der sich verschaukelt fühlt, weil sich eine kleine Gruppe von Moderatoren auf seine Kosten amüsiert, ihr Machtego auslebt und permanent Geld verbrennt.
Dafür betreibt er aber eine Plattform nicht.
Das Erfolgserlebnis soll aus den Fortschritten gewonnen werden und nicht aus der Lust an der Zerstörung.
Bitte 2 Minuten Zeit nehmen und über obigen Text nachdenken.
Vielen Dank.